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Die Nanoversiegelung, auch „Lotus-Effekt“ genannt ist ein Verfahren, bei dem Nano-Partikel auf Oberflächen aufgebracht werden, die, ähnlich die der Lotus Blüte, schmutzabweisend wirken. Das Ergebnis: Unebenheiten werden geglättet, weder Wasser, noch Schmutz können sich an der Oberfläche halten.
Die Nanoversiegelung schützt nicht nur die Lackierung und die Scheiben, sondern auch die Polster und alle Plastikteile. Bei richtiger Anwendung wird eine Autowäsche schon fast unnötig, da sich das Auto bei Regen förmlich selbst wäscht. Bei der Wahl des Produktes sollte man vorsichtig sein, denn zum einem gibt es keine Garantie dafür, dass es nicht der Gesundheit schadet und zum anderen hält nicht jedes Produkt, auf dem „Nano“ draufsteht, was es verspricht.
Wenn man die Angebote vergleicht, stößt man auf alle möglichen Preiskategorien zwischen 5 und 100 Euro, mit denen man angeblich den gleichen Effekt erzielt. Besonders bei der Winschutzscheibe ist Vorsicht geboten. Wer ein minderwertiges Produkt benutzt, wird genau den Gegenteil davon erzielen, was er sich erhoft hat: die Windschutzscheibe wird beim Betrieb des Scheibenwischers verschmiert.
Einige Versiegelungen sind leicht anzuwenden, bei anderen sind mehrere Arbeitsschritte erforderlich. Die Oberfläche bzw. das Material muss zuerst gereinigt werden, dann wird eine Schicht der Nanoversiegelung aufgetragen, dann wird nochmal gereinigt und wieder aufgetragen. Der letzte Schritt ist das Polieren. Nanotechnik ist ein weites Feld und es ist für den Endverbraucher unmöglich aufgrund der Inhaltsstoffe herauszufinden, ob das gewünschte Ergebnis erzielt werden kann.
Wer sicher gehen möchte, der sollte die Nano-Versiegelung den Profis überlassen. Da muss man zwar tiefer in die Taschen greifen, doch es zahlt sich mit der Zeit aus, da man kein Geld für Politur, Wachs und Autowäsche ausgeben muss.
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